Sportschießen - Warum denn nicht?

Der Schießsport ist wahrlich kein Sport wie jeder andere – Zappeligkeit und lautes Getue sind hier fehl am Platz. Sportschießen ist eine Disziplin für Körper und Geist. Es ist der Kampf gegen sich selbst und seiner inneren Unruhe!
 
Entdecke und nutze DEINE Stärken und Talente!
 
Schießen bedeutet Verantwortung!
Weil unser Sportgerät eine Waffe ist!

Schießen bedeutet Disziplin!
Sich selbst, seinem Nächsten und seiner Waffe gegenüber!

Schießen bedeutet Ausdauer!
Ausdauer unter physischen und psychischen Aspekten.

Schießen bedeutet demzufolge auch Konzentration!
Ohne innere Ruhe geht gar nichts. Man muss versuchen, sich nur auf das bevorstehende Schießen zu konzentrieren.
 
... und Nervenkraft!
Fast jeder Schütze hat damit zu kämpfen, denn wenn das Herz in der Hosentasche sitzt, dann geht nichts mehr. Es ist die Herausforderung an die Persönlichkeit des Schützen, was die Freude am Schießsport ausmacht.

Na! Sind das nicht schon einige Pluspunkte? Und das tolle daran: Man kann das alles in einem Wettkampf einbringen. Denn hier sind alle diese Stärken gefragt und es bleibt einem nichts anderes übrig, als über sich selbst hinauszuwachsen, innerlich ruhig und locker zu werden und somit auch mal Belastungen abzulegen. Man wird sich während des Schießens seines Körpers bewusst und lernt ihn zu manipulieren um dementsprechend im richtigen Moment eine “ruhige Hand” zu haben. Eine Sportart in der es eigentlich nur Sieger gibt! Nämlich Sieg über sich selbst!

Man könnte nun sagen, es sei nur eine Einzelsportart. Nein!
Im Mannschaftssport vereinigen sich noch zusätzliche Aspekte. Auch wenn man am Schießstand in erster Linie als Einzelschütze “seinen” Wettkampf bestreitet, so bleibt doch im Hinterstübchen das Bewusstsein, dass da noch die Mannschaftsmitglieder sind, deren Ergebnisse über Sieg oder Niederlage entscheiden. Da stellt sich dann die Frage: Sind wir alle gut drauf? Gibt’s Probleme? Hat jemand Lampenfieber? Braucht jemand moralische Unterstützung vor und während des Wettkampfes? - Was tut man da?
Man baut sich gegenseitig auf. Auch bei Niederlagen rückt man eher enger zusammen, denn jeder weiß ja wie schwierig es ist, auf den Punkt ein gutes Ergebnis zu erzielen. Kameradschaft also im wahrsten Sinne des Wortes! Und es kommt noch etwas dazu - Teamgeist: Zwei Notwendigkeiten, die unter Schützen eine grundsätzliche Forderung darstellen.

Aber auch das Verhältnis zwischen Verein und Schütze ist ein Besonderes. Unsere Sportart, die eine lange Tradition über mehrere Jahrhunderte hat, ist dadurch auch in sich sehr gefestigt. Nach einem Wettkampf geht man nicht einfach als Sieger oder Verlierer auseinander, nein, man sitzt zusammen und tauscht sich aus, lacht miteinander und hält ein Schwätzchen. In unserer Schützengilde kennt man sich untereinander und Berührungsängste, vor allem verbissenes Konkurrenzdenken, gibt es bei uns nicht!

"Viele Menschen denken überwiegend an Ihre Schwächen und Fehler und dann wundern sie sich, dass sie im Leben nicht vorankommen und andere mehr aus sich und Ihrem Leben machen."

Überzeuge Dich und mach' Dir selbst ein Bild!
Für Fragen stehen WIR jederzeit zur Verfügung!

In diesem Sinne wünschen wir „Gut Schuss“!
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